Respekt und Hochachtung für die ersten weiblichen Abgeordneten!

Dortmund, 17.01.2019. Am 19. Januar vor 100 Jahren war es endlich soweit: 300 Frauen hatten sich zur Wahl für die Nationalversammlung gestellt. 37 von ihnen zogen in das Parlament ein. Darunter war die Gründerin des SkF, Agnes Neuhaus. Ihr und allen Frauen, die sich der Wahl gestellt haben, gelten unser Respekt und unsere Hochachtung. Sie haben die lange erkämpfte Verantwortung für politisches Handeln übernommen.

Seither haben sich viele Frauen in Ämtern und Mandaten engagiert und dennoch ist es für Frauen immer noch ein wenig schwieriger, wichtige Positionen zu erlangen. „Wo sind denn heute Abend Ihre Kinder?“, ist wohl noch eine der freundlicheren Resonanzen, die Frauen ernten, wenn sie sich beispielsweise zu einer kommunalen Sitzung einfinden. „Wieviel wollen sie denn noch?“, formuliert schon etwas schärfer, dass die durchschnittlich 30 % Frauen in Bundes- und Länderparlamenten, wohl genug der Ausnahme seien, die Frauen im politischen Raum immer noch darstellen. „Es bleibt noch viel zu tun, damit Frauen die gleiche Macht in der Politik erlangen können. Dazu muss sich der Politikbetrieb auf allen Ebenen verändern. Frauen und Männer, verschiedene Berufe und vielfältige Charaktere müssen gleiche Zugänge erhalten“, betont Dr. Anke Klaus, SkF Bundesvorsitzende.

Und dennoch, was wurde schon alles geschafft in den letzten 100 Jahren? Weibliche Parteivorsitzende, Parlamentspräsidentinnen, Bürgermeisterinnen und Regierungschefinnen, wie unsere Bundeskanzlerin, sind für uns heute doch recht vertraut. Auf die vielen Frauen, die dies errungen und ausgefüllt haben und es weiter tun, können wir heute stolz sein. In diesem Sinne, Dank, Respekt und Hochachtung!
 

Nadine Mersch
Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.
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