Prävention gegen sexuellen Missbrauch im SkF Koblenz

Immer wieder wird in der Öffentlichkeit darüber berichtet, dass es in „Schutzräumen“ gegenüber Kindern- und Jugendlichen, behinderten, bedürftigen und mitarbeitenden Menschen zu übergrifflichem Verhalten kommt.

Als katholischer Frauenfachverband bieten wir hilfesuchenden Menschen in sensiblen Lebenslagen, Beratung, Unterstützung und Schutz an. Unsere Mitarbeiterinnen sind dazu verpflichtet im Alltag Achtsam zu sein und drohende Gewalttaten oder sexuelle Übergriffe auch innerhalb des SkFs zu verhindern oder zur Strafanzeige zu bringen.

Damit die Zusammenarbeit untereinander sowie zwischen Mitarbeitenden unseres Vereins und Klientinnen / Klienten stets professionell verläuft, haben wir transparente Schutzmaßnahmen und interne klare Verfahrensregeln installiert. So nehmen alle Mitarbeitenden im regelmäßigen Turnus an Informationsveranstaltungen teil, unterzeichnen eine Dienstanweisung, in der sie eine Selbstverpflichtungserklärung zum richtigen Umgang rund um das Thema sexueller Missbrauch/übergriffliches Verhalten nachweisen, müssen bei Neueinstellung und darüber hinaus alle fünf Jahre ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis einreichen und vieles mehr.

Direkte Ansprechpartnerin für unsere Mitarbeitenden und Klienten / Klientinnen ist Frau Andrea Schlag, Präventionsbeauftragte des SkF Koblenz.

Darüber hinaus steht uns der Fraunotruf Koblenz als externe Fachberatungsstelle bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch / sexualisierte Gewalt innerhalb unserer Institution zur Verfügung.

ERSTE HILFE- Was kann ich tun, wenn sich mir selbst  jemand anvertraut?
  • Zuhören
  • Ruhig und überlegt reagieren
  • Keine Vorwürfe aussprechen
  • Zuspruch für das Vertrauen aussprechen
  • Das Beenden des Gespräches akzeptieren
  • Sachliche Rückfragen stellen
  • Aussagen des Gegenübers nicht in Frage stellen
  • Keine Diskussion über Fehler des Opfers beginnen
  • Die Verantwortung für einen sex. Übergriff trägt niemals das Opfer
  • Keine Forderungen für Täter aussprechen
  • Wenn möglich das Opfer vor weiteren Kontakten mit dem Täter schützen
  • Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können
  • Konkrete Erwartungen erfragen
  • Vertraulichkeit versichern
  • Informieren Sie sich selbst, wie Sie dem Opfer helfen können

 

Ihre Ansprechpartnerin

Andrea Schlag (Präventionsbeauftragte im SKF-Koblenz)
E-Mail: praevention@skf-koblenz.de