„Frauen.Gewinnen“

Dortmund, 27.06.2019. Zum 120-jährigen Jubiläum stellt der SkF beim Stiftungspreis 2019 diejenigen in den Mittelpunkt, ohne die die wichtige Arbeit in den 140 SkF Ortsvereinen nicht möglich wäre: Die zupackenden ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitenden und die engagierten Mitglieder. „Frauen helfen Frauen und ihren Familien“ war der Grundgedanke der SkF Gründerin Agnes Neuhaus. „Es wird aber stetig schwieriger, engagierte Frauen und Männer zu gewinnen, die der Idee des SkF folgen und ihn mitgestalten und weiterentwickeln wollen“, so Stiftungsvorsitzende Maria Elisabeth Thoma. Vor allem die gesellschaftlichen Veränderungen in Familien und im Beruf erschweren die Suche. Der Stiftungspreis 2019 zeichnet deshalb Ideen, Konzepte, Veranstaltungen, Materialien und besondere Angebote für Mitarbeitende und Mitglieder aus.

Den ersten Preis erhielt gemeinsam mit dem SkF München ein Zusammenschluss von fünf SkF Ortsvereinen aus dem Bistum Münster. Der SkF Ahaus-Vreden, der SkF Dülmen, der SkF Ibbenbüren, der SkF Münster und der SkF Kreis Warendorf haben sich zu einem Modellprojekt des Bistums Münster „Ehrenamt braucht Management“ zusammengeschlossen. Darin setzen sich die teilnehmenden Fachverbände konstruktiv mit den Fragen auseinander, welche Rahmenbedingungen innerhalb der Organisationen zukünftig zu einem gelingenden Ehrenamtsmanagement beitragen können, welche Faktoren auf personeller, finanzieller und struktureller Grundlage zu berücksichtigen sind und wie Prozesse sinnvoll und nachhaltig auf die Zukunft ausgerichtet gestaltet werden können. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass die Ortsvereine weiterhin als wesentliche Akteure gelebter gesellschaftlicher und christlicher Solidarität wirken können. Im Projekt „Der SkF München als Arbeitgeber“ geht es darum, den SkF München als „great place to be" für die internen Mitarbeiter_innen und zur Gewinnung neuer Mitarbeiter_innen zu positionieren. Besinnend auf die Stärken des Vereins - engagierte und kompetente Mitarbeiter_innen, respektvolles Miteinander, fachliche Qualität - wird an verschiedenen Strängen gearbeitet, um dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen. Startschuss zum Projekt war das 111-jährige Jubiläum des SkF München im Jahr 2017.

Einen weiteren Preis erhält der SkF Recklinghausen für sein Projekt „After Work Partys“. Die After Work Partys des Vereins richten sich an alle Frauen in Recklinghausen, unabhängig von Nationalität, Konfession oder sozialem Status. Auf den Partys können ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen des SkF in lockerer Atmosphäre den Verband und dessen Arbeit vorstellen und somit verbandsfremden Frauen den SkF näherbringen.

Die SkF Ortsvereine sind sehr einfallsreich, wenn es darum geht, Mitglieder sowie ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter_innen an sich zu binden. „Wir waren überwältigt von den vielfältigen und kreativen, engagierten und nachhaltgen, teilweise auch schon länger bestehenden oder neuen Angebote, mit denen der SkF seine Mitarbeitenden und Mitglieder sucht und fördert“, so Thoma zum Schluss ihrer Laudatio, „für die Zukunft des SkF ist mir deshalb – trotz der erschwerten Bedingungen – nicht bange. Ich wünsche allen Projekten weiterhin viel Erfolg!“

Nadine Mersch,
Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.
Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund
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